Taklinn Gorunn

Description:

Dwarf
Fighter 1

Alignment
chaotic neutral

Patron
Moradin

STR 16
DEX 14
CON 16
INT 14
WIS 8
CHA 6

AC 17
HP 13

Weapons
Chain, spiked

Saves
FORT 5
REF 2
WILL -1

Feats
Exotic Weapon Proficiency (Chain, spiked)
Combat Reflexes

Languages
common
dwarven
goblin
gnome

Bio:

Taklinn erlebte seine Kindheit in einer kleinen unterirdischen Siedlung als Sohn des Dorfschmiedes. Sein Talent hielt sich zwar in Grenzen, jedoch waren die Anforderungen der Dörfler so gering, dass seine Arbeit als ausreichend angesehen wurde.
Als er sich eines Abends mit seinem Vater auf dem Heimweg nach ihrem abendlichen Tavernenbesuch begab, dachte Taklinn, er habe hinter einem Hauseck eine Bewegung gesehen. Allerdings schob er dies wohl eher auf seine doch schon etwas vorangeschrittene Alkoholisierung als auf eine reale Tatsache. ALs beide jedoch zu ihrer Schmiede kamen, stand die Tür offen und von innen drangen leise Geräusche heraus. Plötzlich war das ganze Bier in ihren Bäuchen und Köpfen vergessen, und beide wagten sich vorsichtig hinein. Was sie dann sahen, ließ ihnen das Blut in ihren Adern gefrieren. Mitten auf dem Boden lag Taklinns Mutter, blutüberströmt zwischen einer Gruppe Goblins. Einige von ihnen schienen leichter oder schwerer verletzt, einer lag sogar tot am Boden, sie hatte ihr Leben anscheinend teuer verkauft. Taklinn und sein Vater stürmten bei diesem Anblick wie von Sinnen auf die Goblins zu, diese überwanden den ersten Schreck erstaunlich schnell und begannen sich mit militärischer Präzision zu formieren. Unbewaffnet und in Unterzahl fanden sich die beiden Zwerge schnell in arger Bedrängnis. Die Goblins trennten beide voneinander und hielten die beiden je zu dritt in seperaten Ecken der Schmiede in Schach. In seiner Verzweiflung griff Taklinn nach einer Kette die von der Decke hing und schwang diese mit der Kraft der Verzweiflung gegen seine Feinde. Der Schlag war mit solcher Kraft geführt, dass dem ersten Goblin der Schädel eingeschlagen wurde, und sich die Kette um den Hals des zweiten wickelte. Dieser ging zu Boden und versuchte verzweifelt die Kette zu lösen. Der letzte von Taklinns Gegnern wandte sich unsicher zu der anderen Gruppe und sah, dass sich Taklinns Vater irgendwoher mit eine Klinge bewaffnet hatte und bereits einen seiner Widersacher niedergestreckt hatte. Nur mehr zu dritt, davon zwei verletzt, suchten die Goblins ihr Heil in der Flucht, erschöpft und traumatisiert schafften die beiden Zwerge es nicht ihnen nachzusetzen. Der am Boden liegende Goblin war zwar schon blau angelaufen, lebte allerdings noch. Sie lösten die Kette um seinen Hals und fesselten ihn damit.
Einige Minuten später kam ihr Gefangener wieder zu sich und musste sich nun den Fragen Taklinns stellen. Er fand heraus, dass die Goblins nicht nur die Schmiede, sondern die ganze Siedlung überfallen hatten, nicht auf eigene Initiative sondern auf Befehl eines mysteriösen Meisters. Was sich dieser von diesem Überfall erhoffte konnte oder wollte der Goblin allerdings nicht sagen. Taklinns Vater saß mit mühsam unterdrückter Wut daneben, und als dem Goblin schließlich ein abfälliges Wort über die Zwerge über die Lippen rutschte, sprang der alte Zwerg auf und hieb ihm mit einem Streich den Kopf von den Schultern. Normalerweise hätte Taklinn so ein Vorgehen aufs schärfste verurteilt, diesmal allerdings spürte er gar nichts, außer einen Anflug von Befriedigung.

Der Überfall hatte zwar einige Opfern unter den Zwergen gefordert, allerdings überwog die Anzahl der Überlebenden bei weiten. In den nächsten Tagen und Wochen hatte jeder alle Hände voll zu tun um das Dorf wieder aufzubauen und die Verteidigungsmaßnahmen zu verstärken.
Taklinns Vater war seit dem Vorfall immer stiller geworden und verbrachte mehr Zeit in der Taverne als in seiner Schmiede, so blieb die ganze Arbeit an Taklinn hängen. Dadurch verbesserten sich zwar seine Kenntnisse über die Erstellung von Waffen, Rüstungen und Werkzeuge, allerdings machte er sich immer größere Sorgen um seinen Vater. Als dieser eines Tages an seinen Sohn heran trat um ihm mitzuteilen, dass er das Dorf verlassen würde, überraschte Taklinn diese Entscheidung nicht sonderlich. Sein Vater begründete dies damit, er könne hier nihct mehr leben, wolle irgendwo einen Neuanfang versuchen, und so im Moradin gewogen sei, fände er den Anführer der Goblins und bekäme seine Chance auf Rache.
In den Monaten nachdem der alte Schmied das Dorf verlassen hatte taten es ihm viele andere gleich, sodass die Zahl der Dörfler immer weiter sank. Eines Tages verkündete dann der Dorfrat endgültig, dass die Siedlung aufgegeben wurde, und sich die restlichen Bewohner auf die Suche nach einer neuen bleibe aufmachen würden. Taklinn ergriff die Gelegenheit beim Schopf und machte sich allein auf die Suche nach seinem Vater, und wie alle anderen auch nach dem Verantwortlichen von damals.
Seine Reise führte in weit umher, bis er schließlich in Niewinter landete. Hier verlor sich allerdings die Spur die er verfolgte. Demotiviert wieder in eine Sackgasse gestolpert zu sein, wollte Taklinn die Stadt schon wieder verlassen, als er in einer Taverne aufschnappte, dass sich in letzter Zeit ungewöhnlich viele Leute auf den Weg an die Nordküste machten. Dies mochte zwar auch mit der Seuche zusammenhängen, die in einigen Vierteln von Niewinter wütete, Taklinn allerdings fasste neuen Mut um seine aktuelle Spur vielleicht doch noch weiter verfolgen zu können. Also begab er sich zu den Docks um ein Schiff an die Nordküste zu finden…

Taklinn Gorunn

Die Nordküste DaBaua